Bernard Meyer erhält Werner-von-Siemens-Ring
(Berlin, 13.12.2009)
Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring hat den Papenburger Schiffsbauer Bernard Meyer heute mit dem 33. Werner-von-Siemens-Ring ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird seit 1916 üblicherweise alle drei Jahre verliehen.
Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Prof. Dr. Ernst O. Göbel, würdigte den Preisträger in seiner Begrüßungsansprache: „Wir ehren Bernard Meyer, weil er eine Ausnahmeerscheinung unter den deutschen Ingenieuren darstellt, wegweisende technische Entwicklungen hervorgebracht und in seinen modernen Werften in Papenburg und Rostock unternehmerisch umgesetzt hat“. Damit reiht sich Bernard Meyer in die Liste klangvoller Namen, wie Carl Bosch, Konrad Zuse und Wernher von Braun, als Ringträger ein.
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Ehrenring: Bernard Meyer ist neuer Ringträger 2008
(Berlin, 12.12.2008)
Der Stiftungsrat der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring hat in seiner heutigen Sitzung einen neuen Ringträger des "Werner-von-Siemens-Rings" - Ehrenring für Verdienste um Naturwissenschaft und Technik - ernannt.
In geheimer Wahl beschloss, der Stiftungsrat Herrn Dipl.-Ing. Bernard Meyer den Ehrenring 2008 zu verleihen.
Damit würdigt die Stiftung seine wegweisenden technischen Entwicklungen beim Bau von neuzeitlichen und hochwertigen Passagierschiffen, Gastankern und Spezialschiffen und die unternehmerische Umsetzung in seinen modernen Werften in Papenburg und Rostock.
Stiftung ehrt Hermann Föttinger
mit Gedenktafel an der TU Berlin
Auf Initiative von Prof. Eike Lehmann, Stiftungsratsmitglied der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring, hat die Stiftung den 130. Geburtstag von Hermann Föttinger im Februar 2007 zum Anlass genommen, eine Gedenktafel zu stiften. In einer Feierstunde an der TU Berlin wurde die bronzene Gedenktafel nun am 5. Mai enthüllt und wird fortan das Andenken an den bedeutenden Ingenieur Hermann Föttinger ehren.
Neue Gedenktafel erinnert an Technikpioniere Carl Engler und Hans Bunte
Im Rahmen der gasfachlichen Aussprachetagung GAT 2007 in Karlsruhe hat die Stiftung Werner-von- Siemens-Ring eine neue Gedenktafel enthüllt. Die Tafel ehrt das Andenken von Prof. Dr. Carl Engler und Prof. Dr. Hans Bunte, zweier Pioniere der Technikwissenschaften, die mit ihrem Wirken die Grenzen wissen- schaftlicher Erkenntnis verschoben haben. >>>
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Naturforscher und Gestalter der Technik
Die zweite und erweiterte Ausgabe des Buches über die Ringträger der Stiftung liegt nun vor.
Erhältlich ist das Buch im Handel oder über die Stiftung zum Preis von 42,50 €.
ISBN 978-3-8007-2967-8
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Erfinder und visionärer Unternehmer erhält wichtigsten deutschen Technikpreis - Siemensring für Professor Berthold Leibinger
Preisverleihung am 13. Dezember 2006 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring hat den Unternehmer Professor Berthold Leibinger heute im Rahmen einer Feierstunde in Anwesenheit des Bundespräsidenten mit dem Werner-von-Siemens-Ring ausgezeichnet. Leibinger erhält den alle drei Jahre an „Pioniere der Technik“ vergebenen Ehrenring „in Würdigung seiner Verdienste um die innovative Entwicklung und erfolgreiche unternehmerische Umsetzung der Technologien zur flexiblen Blechbearbeitung und der industriellen Lasertechnik“. Wie Professor Dr. Ernst O. Göbel, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und Vorsitzender des Stiftungsrates schon bei der Entscheidung im letzten Jahr betonte, hat Leibinger durch die Einführung der Lasertechnik für die Materialbearbeitung Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre einen enormen Innovationssprung bewirkt.
Leibinger gelang es mit zahlreichen herausragenden Erfindungen die Blechbearbeitung zu revolutionieren. Seine Erfindungen verhalfen der Firma Trumpf zum entscheidenden Erfolg. Er erwarb das Unternehmen Schritt für Schritt und machte es schließlich zu einem der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller sowie zum weltgrößten Laserspezialisten für die Materialbearbeitung.
Nach dem Maschinenbau-Studium an der Universität Stuttgart mit Diplomarbeit bei Trumpf startete Berthold Leibinger seine Karriere in den USA. Damals dominierte Amerika den Werkzeugmaschinenbau. Er kehrte aber schon nach zwei Jahren zu Trumpf im baden-württembergischen Ditzingen zurück. Als Entwicklungsleiter schuf Leibinger viele grundlegende Patente für die flexible Blechbearbeitung, gelangte durch den wirtschaftlichen Erfolg dieser Erfindungen schnell in den Gesellschafterkreis und schließlich an die Spitze des Unternehmens. Leibingers Erkenntnis, dass der Laser das ideale Werkzeug für die Blechbearbeitung sei, gab der Firma den entscheidenden Aufschwung. Trumpf stieg in die Entwicklung und Produktion von Lasern ein und wurde vom Werkzeugmaschinenhersteller zum heutigen Weltmarktführer für industrielle Laser und Lasersysteme mit rund 7.000 Mitarbeitern. Im vergangenen Jahr übergab der heute 76-jährige Leibinger die Führung der Unternehmensgruppe an seine Tochter und wechselte in den Aufsichtsrat.








