13.12.1816

KARL ZIEGLER - Ringträger 1960

* 26. November 1898 in Helsa

+11. August 1973 in Mülheim/Ruhr

 

 

Karl Ziegler wurde zusammen mit

OTTO BAYER und WALTER REPPE

 

 

in Würdigung ihrer bahnbrechenden Arbeiten zur Erweiterung der wissenschaftlichen Grundlagen und zur technischen Entwicklung neuer synthetischer, hochmolekularer Werkstoffe

 

am 13. Dezember 1960 mit dem Werner-von-Siemens-Ring ausgezeichnet.


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Stationen seines Werdegangs

 

1916-1920 Studium der Chemie in Marburg mit Promotion zum Dr. phil.; 1923 Habilitation in Marburg. 1925 kurze Tätigkeit an der Universität in Frankfurt, von 1927-1936 außerordentlicher Professor in Heidelberg.

Von 1936-1943 ordentlicher Professor und Direktor des Chemieinstituts in Halle a. d. Saale.

Von 1943-1969 Direktor des Kaiser-Wilhelm- und späteren Max-Planck-Instituts für Kohleforschung in Mülheim a.d. Ruhr. Ab 1949 Honorarprofessor in Aachen. Entdeckung und Entwicklung der „Ziegler-Katalysatoren" (organische Verbindungen von Metallen, insbesondere des Aluminiums) zur Herstellung von Polyäthylen und Polypropylen im Niederdruckverfahren und neuer Arten von synthetischem Kautschuk.

Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle a.d. Saale und der Friedensklasse des Ordens „Pour le Merite". 1963 erhielt Karl Ziegler den Nobelpreis für Chemie.

 

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